Ein schnelles Lieblings-Abendessen: Ofengemüse mit Halloumi

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Ofengemüse mit Halloumi | GourmetGuerilla.deOfengemüse gibt es so oft bei uns – ich konnte gar nicht glauben, dass es noch nicht hier gelandet ist. Jetzt wird´s aber wirklich Zeit!

Das tolle daran: Maximal köstlich geröstetes Gemüse mit minimalem Aufwand. Also ein perfekte Abendessen nach einem langen Tag, das sich immer wieder nach Jahreszeit oder Kühlschrankinhalt abwandeln lässt.

So läuft bei mir ein typischer Ofengemüse-Abend ab:

1. 19:00: Das Büro hektisch verlassen, weil eigentlich schon wieder viel zu spät.

2. 19:10: Schnell beim Gemüsemann vorbeibringen und eine Auswahl von Gemüsen in den Korb verbringen, ein paar Kräuter und Knoblauch dazuwerfen, bezahlen. Die S-Bahn verpassen.

3. 19:45: Endlich zu Hause ankommen, das Kind herzen, den Mann knutschen, Hände waschen, in die Küche gehen, Schürze umbinden (wegen der Bürokleidchen, ne) und eine freie Arbeitsfläche finden.

4. 19:50: Das Blech aus dem Ofen angeln, den Ofen auf 170 Grad stellen, das Gemüse waschen und je nach Laune sanft oder gewalttätig in Stücke zerteilen.

5. 19:55: Das Gemüse auf das Blech legen, mit Olivenöl, Knoblauchzehen, Meersalz, Pfeffer und getrockneten Kräutern nach Geschmack kurz und schmerzlos durchmischen und in den Ofen schieben. Tür zu.

6. 19:58: Schürze abbinden, den Rosé öffnen, ein Glas aus dem Regal fischen, Eiswürfel ins Glas gleiten lassen (sooo ein schönes Geräusch) und mit dem Glas ins Wohnzimmer wandern. Mit dem Kind KiKa gucken, Balkon sitzen, vorlesen, aufräumen, Kind ins Bett bringen … oder was sonst so in 25 Minuten passt.

Pause.

7. 20:23: In die Küche gehen, ein Blick auf das schmurgelnde Gemüse werfen, sich freuen, den tollen Duft einatmen und im Kühlschrank nach dem Halloumi suchen, der da noch irgendwo sein muss. Halloumi finden und auspacken.

8. 20:25: Ofentür öffnen, den Halloumi mit auf das Blech werfen und den Grill zuschalten. Kräuter waschen, grob hacken und in einer Schüssel bereitstellen. Teller und Besteck auf ein Tablett legen, noch ein Glas Rosé nachschenken.

9. 20:30: Ofen auschalten, das Blech aus dem Ofen holen und das Gemüse und den Käse auf Tellern verteilen, das Kräuterschüsselchen dazu stellen. Ins Wohnzimmer tragen und auf der Couch mit dem Teller auf dem Bauch einkuscheln.

Essen.

Nach mehr Rosé verlangen.

Wenn man eine Terrasse hat wie meine Freundin Vivien in Münster (bei der ich unlängst mal wieder ein paar wundervolle Tage verbrachte) und die Temperatur stimmt, kann man selbstverständlich auch draußen am Tisch essen. Und Sekt anstatt Rosé trinken.

Für Ofengemüse eignen sich alle Gemüsesorten, die man sonst auch braten kann. Einfach nach Saison, Angebot und Laune kombinieren. Bei mir sind meistens Zucchini, Parpika, Zwiebeln und Champignons dabei. Dazu kommen dann Fenchel und Sellerie oder Aubergine und Tomaten.

Prima machen sich auch frische ungeschälte Knoblauchknollen in Scheiben geschnitten. Der Knoblauch wird durch das Backen ganz weich und süß und  gibt dem Gemüse ein tolles Aroma.

Wenn Ihr Kohlsorten, Brokkoli oder Möhren verwenden wollt, solltet Ihr diese besser vorkochen, da sie sonst in der kurzen Zubereitungszeit auf dem Blech nicht weich werden.

Probiert verschiedene getrocknete Kräuter aus. Italienische oder französische Mischungen eignen sich z.B. sehr gut. Verwendet das Olivenöl überlegt: Das Gemüse soll benetzt sein, aber nicht im Öl schwimmen.

Bei Tisch dann ein paar frische gehackte Kräuter auf den Teller streuen und sich an dem tollen Aroma erfreuen …

Jetzt hab ich Hunger.

Tipp 1: Reste vom Ofengemüse mit etwas Balsamico in eine Schüssel geben und in den Kühlschrank stellen. Am nächsten Tag hat man tolles Antipasti-Gemüse.

Tipp 2: Anstatt Halloumi schmeckt auch Ziegen-Frischkäse, Ziegenrolle oder ein kräftiger Franzose super auf dem Gemüse.

 

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