{Vegan & healthy} Schokoladen-Avocado-Trüffel mit Vanille und Tonka-Bohne. Nimm zwei … oder drei oder vier.

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An dieser Stelle müsste man eigentlich voller Inbrunst eine Ode an die Avocado verfassen. MIN-DES-TENS. Denn sie ist nicht nur auf Brot, in Salaten, als Guacamole, gefüllt, überbacken und gegrillt ein Star  – sie ist auch der heimliche Joker bei der Zubereitung von gesunden Süßigkeiten. Ja, meine Damen und Herren, fassen Sie sich  – Sie haben richtig gelesen. Die Avocado ist nämlich heimlich verliebt in richtig gute Schokolade. Und wenn die beiden eine cremige Liaison eingehen, kommt dabei etwas Süßes, Zartschmelzendes, Köstliches heraus: Sckokoladen-Avocado-Trüffel.

Bevor wir jetzt aber alle losstürmen, um im nächstbesten Laden Duzende von den rubbeligen, grünen Beerenfrüchten und kiloweise das dunkelbraune Glück an uns zu reissen, um die Trüffel-Großproduktion zu starten, unterhalten wir uns noch kurz. Und zwar über Schokolade.

Schokolade und Kakao gehören so selbstverständlich zu unserem täglich Brot, dass man fast meinen könnte, die Kerne der exotischen Frucht würden in Nachbars Garten wachsen. Ein Tag ohne Schokolade? Für viele kaum vorstellbar.

Kakao ist aber nicht nur ein köstliche Süßigkeit, sondern auch ein Riesengeschäft.

Der Preis für eine Tonne Kakao schwankt zwischen 2.000,– und 4.000,– $. Das meiste Geld machen damit unzählige Zwischenhändler, die die Rohware von Kleinstbauern in entlegenen Gebieten aufkaufen und über diverse Stationen und hunderte von Kilometern hinweg zu den Handelsgesellschaften weiterverkaufen. Und diese verdienen dann nochmal kräftig an den Kakaobohnen. Die Bauern erhalten oftmals nur Cent-Beträge für ihre Ernte. Auch der Fair-Trade-Anteil von entsprechend gekennzeichneten Schokoladen macht gerade mal 150,– $ pro gehandelter Tonne aus. Das ist immerhin etwas, mutet aber im Gegensatz zu den Verkaufspreis einer Tonne Kakao auch nur wie ein sehr kleines Tröpfchen auf einen sehr heißen Stein an.

Erfreulicherweise gibt es aber Lichtblicke im Schokoladengeschäft. Die Macher von Original Beans haben zum Beispiel ein sehr beachtenswertes Konzept auf die Beine gestellt: Sie haben sich einem nachhaltigen Kakaoanbau und -handel verschrieben, arbeiten direkt mit den Bauern vor Ort, zahlen diesen den sechsfachen Fair-Trade-Preis und fördern die Aufforstung und ökologisch sinnvolle Bewirtschaftung der Flächen, ohne Monokulturen zu schaffen. Darunter sind auch vom Bürgerkieg zerstörte Regionen und Länder, in denen vor allem Frauen unter denkbar schlechtesten Bedingungen leben. Für jede verkaufte Tafel Schokolade wird unter den Auflagen der Nachhaltigkeit ein neuer Kakaosetzling gepflanzt.

Die so gewonnenen Kakaobohnen werden sortenrein und ohne jede Zusatzstoffe wie z.B. Lecithin verarbeitet, was zu einer äußerst hohen und mehrfach ausgezeichneten Qualität führt. Viele Spitzenköche schwören für ihre süßen Kreationen auf die Schokolade von Original Beans. Für maximale Transparenz ist auf jeder Schokolade ist ein Code abgedruckt, mit dem man auf der Internetseite von Original Beans direkt sehen kann, woher die gerade gekaufte Tafel Schokolade stammt und welche Region der Welt man mit seinem Kauf gerade unterstützt hat.

Das Konzept der Nachhaltigkeit ist aber auch in die eigene Produktentwicklung eingeflossen: Das von der brand eins als Innovation ausgezeichnete, silberglänzende Papier der Schokolade ist voll bio-kompostierbar und belastet dadurch nicht zusätzlich die Umwelt.

Wer Schokolade über alles liebt, kann zukünftig also entscheiden, ob er ein Stück von dem braunen Glück an die Bauern in den ärmsten Regionen der Welt zurückgibt und einen nachhaltigen, fairen Handels- und Anbau Prozess unterstützt.

Original Beans-Produkte sind erhältlich in ausgewählten Läden oder in verschiedenen Online-Shops. Und jetzt machen wir gesunde, köstliche Trüffel:

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Hier kommt das Rezept für ca. 14 zartschmelzende, gesunde Schokoladen-Avocado-Trüffel:

100 g Schokolade (70% oder 80% Kakaoanteil und am besten ohne Zusatzstoffe) in einer kleinen Schüssel im Wasserbad schmelzen.

1 wirklich reife Avocado langs teilen, den Kern entfernen, das Fruchtfleisch mit einem Löffel herausheben und in einer weiteren Schüssel zu einem feinen Mus zerdrücken.

Je 1 Prise gemahlene Vanille und Tonka-Bohne sorgfältig unter das Avocadomus rühren.

Die flüssige Schokolade nun zum Avocadomus geben und so lange rühren, bis eine homogene Masse entstanden ist. Für ca. 1 Stunde in den Kühlschrank stellen. (Wichtig! Sonst gibt es nur Trüffel-Pampe).

Mit einem Teelöffel etwas von der gekühlten Masse abstechen und mit den Händen kleine Kugeln daraus rollen. In Kakaopulver oder geraspelter Schokolade wenden. 

 

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Tipps: 
Wenn keine Tonka-Bohne verfügbar ist, schmeckt das ganze auch nur mit Vanille. Oder versucht auch als Alternative 1 TL abgeriebene Schale einer unbehandelten Orange.

Die Trüffel im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 2–3 Tagen verzehren. (Das sollte allerdings überhaupt kein Problem darstellen. Wahrscheinlich sind sie vielfrüher weg.)

Wer einen sehr süßen Zahn hat und nicht so sehr an dunkle Schokolade gewöhnt ist, kann entweder Zucker in der heißen Schokolade auflösen oder auf ein kohlenhydratneutrales Süßungsmittel zurückgreifen.

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