Einfach besser essen

Was macht „besseres“ Essen eigentlich aus? Ist es das Kobe-Rind für 350,- Euro pro Kilo? Die weiße Trüffel über der hausgemachten Pasta? Sollten alle Lebensmittel ausschließlich auf dem Bio-Markt von regionalen Anbietern gekauft werden? Muss man Veganer oder Vegetarier sein, um besser zu essen? Oder muss man sich mit diesen Ernährungspyramiden rumquälen, die offenbar nur in der Theorie funktionieren?

Och nö.

Nicht der hohe Preis, die Exklusivität, der Aufwand oder gar die ethische Einstellung garantieren automatisch besseres Essen.
Es ist auch nicht sinnvoll – da von vorn herein zum Scheitern verurteilt – seinen Lebensstil oder seine Ernährung radikal und womöglich entgegen der eigenen Vorlieben zu verändern.

Darum Guerilla.

Besseres Essen kann man sich fast nebenbei erobern: Viele kleine Momente entscheiden jeden Tag darüber, ob wir besser essen. Es geht also nicht um einen groß angelegten Feldzug, sondern um die unauffälligen kleinen Scharmützel – die sich dafür umso leichter gewinnen lassen.

Da jeder von uns anders funktioniert, eigene Vorlieben und Abneigungen pflegt, einen anderen Tagesablauf und verschiedene Rollen lebt und nicht zuletzt ein unterschiedliches Budget zur Verfügung hat, gibt es kein Patent-Rezept. Und auch kein „richtig“ oder „falsch“.

Stattdessen gibt es eine Menge Möglichkeiten für Gourmet Guerilleras und Guerilleros, Scharmützel zu gewinnen und damit besser zu essen:

Die Qualität

Die Inhaltsstoffe

Die Zubereitung

Der Geschmackskorridor

Das Besondere

Das Lapidare

Das Wohlgefühl

Die Abenteuerlust

Die Ausstattung

Die Umweltverträglichkeit

Das Gewissen

Die Präsentation

Wenn man bei jeder Mahlzeit – nicht nur beim Selberkochen sondern auch beim Ausser-Haus-Speisen – ein paar dieser Möglichkeiten wohlwollend berücksichtigt, ist man ganz einfach und quasi nebenbei auf dem besten Weg zum Besser-Esser.

Und warum das ganze?

Weil Du bist, was Du isst.
Wenn Du Wert auf besserer Essen legst, verändern sich langsam aber stetig Geschmack, Ess-Gewohnheiten, Wohlbefinden und sogar das Gewicht zum Positiven.

Weil man damit eine Menge Möglichkeiten hat, Spaß zu haben, Überraschungen zu erleben, ein entspanntes Verhältnis zur Ernährung aufzubauen, gesund zu bleiben und sich immer wieder neue (Genuss)Welten zu erobern.

Weil die Nachfrage das Angebot macht. Wenn sich genug Konsumenten dem besseren Essen zuwenden, wird sich letztlich auch der Markt bewegen.

Viva Gourmet Guerilla!


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