Zucchini- Salat mit Ziegenkäse, Dill und Zitrone | GourmetGuerilla.de

Zucchini- Salat mit Ziegenkäse, Dill und Zitrone. Ein ganz toller und einfacher Sommersalat.

Ihr wollt mehr Salat? Ihr bekommt mehr Salat! Der 5-Minuten Rote Bete Salat mit Kapern und Feta hat offenbar vielen von euch so gut geschmeckt, dass es direkt weiter gehen soll mit dem Lecker-Gemüse. Eure Nachrichten auf Facebook, Instagram und per Mail waren da auf jeden Fall recht eindeutig. Alles klar – es kann losgehen! Denn hier kommt er, der nächste ganz tolle und einfache Sommersalat: Zucchini-Salat mit Ziegenkäse, Dill und Zitrone. BÄM! (Würde das Kind jetzt sagen).

Zucchini sind bei uns in Deutschland ja oft eher so ein unauffälliges Gemüsepfannen-Ding. Geschmacklich neutral,  tun sie nicht weh und im Zusammenspiel mit anderen Sorten gibt es auch keine größeren Probleme. Ganz anders sieht der Zucchini-Fall dagegen ja bei unseren südlichen Nachbar aus: Da werden Zucchini solo gebraten, frittiert, gekocht, gestampft – und zu großartigen, aromatischen Gerichten verarbeitet.  Wie z.B. zu diesem Gemüse-Salat, den ich kürzlich auf der wunderbaren griechischen Insel Tinos mehrfach in verschiedenen Variationen gegessen habe.

Möglichst kleine Zucchini werden kurz in Wasser gegart, in Spalten geschnitten und mit reichlich Olivenöl sowie Salz serviert. Allein das ist schon ganz wunderbar. Diese Basisvariante kann man dann noch Lust und Laune pimpen. Zum Beispiel mit einem würzigen Ziegenkäse, Kräutern, Kapern, Zitrone … und – ZACK – auf einmal hat man eine kleine Aromabombe auf dem Teller.

Der Salat ist eine tolle Beilage zum Grillen oder auf sommerlichen (Brunch-)Buffets. Aber auch als Hauptgang mit knusprigem Brot gibt er alles. Hauptsache, ihr gönnt ihm genug gutes Olivenöl. Da die Zucchini an sich viel Wasser enthalten, sehr kalorienarm, vitaminreich und leicht verdaulich sind, müsst ihr am Öl tatsächlich wirklich nicht sparen, ne.

Habt es lecker! 

P.S.: Ihr habt noch nicht genug von Salat, Gemüse und Co.? Hier gibt es noch viele weitere leckere Rezepte.

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Das Rezept für sommerlichen Zucchini-Salat mit Ziegenkäse, Dill und Zitrone

Zutaten für 4 Portionen (als Beilage):

500 g kleine Zucchini
Saft 1 Zitrone

50 g fester Ziegenkäse am Stück, grob gerieben
1 Handvoll Kirschtomaten, halbiert
3-4 EL Olivenöl
Meersalz & schwarzer Pfeffer
1 Zweig Dill, grob zerzupft

1 unbehandelte Zitrone in Spalten

Optional:
1 EL eingelegte Kapern

Und so geht’s:

Die Zucchini waschen und in einem weiten Topf oder einer Pfanne mit Wasser zum Kochen bringen. Den Zitronensaft dazugeben und bei kleiner Hitze ca. 10 Minuten simmern lassen (siehe Tipp unten). Die Zucchini sollen angenehm weich, aber fest und keinesfalls matschig sein.

Die Zucchini aus dem Wasser nehmen und kurz abkühlen lassen. Längs vierteln und hübsch auf einem großen Teller oder einer Platte arrangieren.

Geriebenen Ziegenkäse sowie Kirschtomaten auf den Zucchini verteilen und mit Olivenöl beträufeln. Mt Salz und Pfeffer würzen und mit Dill (und wer mag) Kapern bestreuen.

Die Zitronenspalten auf dem Zucchini-Salat verteilen, damit dann jeder den Saft frisch auf seinem Teller ausdrücken kann.  

Tipps:

Häufig ist es gar nicht so einfach, kleine Zucchini zu bekommen. Im Supermarkt haben die Zucchini nach EU-Norm ja meist eine recht veritable Größe. Die Bio-Variante ist meist kleiner und besser für den Salat geeignet. Und wer Zucchini in seinem eigenen Garten hat kann sie natürlich ganz jung und zart ernten.

Solltet ihr nur große Zucchini bekommen, funktioniert das Rezept natürlich trotzdem. Dann braucht ihr nur einen richtig großen Topf, weil die Zucchini ganz und keinesfalls halbiert gekocht werden sollten. Sie saugen sich sonst mit Wasser voll und werden sehr weich und labberig.

Der Salat kann lauwarm oder kalt serviert werden. Reste halten sich sehr gut ein paar Tage abgedeckt im Kühlschrank.

 

3 Comments

  • Hallo Mel,
    der Salat funktioniert auch, wenn man die Zucchini roh in Scheiben hobelt, allerdings nur so weit bis das weiche wabbelige Innere anfängt. Das lässt man weg.
    LG
    Sibylle

    • Hallo Sibylle, bei kleinen Zucchini hat man ja den fantastischen Vorteil, dass das Innere nicht wabbelig wird :-) Rohe Zucchini gehen auch IMMER – allerdings mag ich die leichte Süße, die beim Kochen entsteht sehr gern und würde sie bei diesem Gericht auch unbedingt empfehlen. Liebe Grüße! Mel.

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